Über

Meine Seite-mein Leben in Kurzgeschichten.

Ich bin eine 27 jährige Borderlinepatientin.

Wenn Ihr Euch für die Krankheit wissen wollt -

 wenn Ihr was von mir erfahren wollt,

dann viel Spaß beim Schmökern!

Alter: 33
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wusste ich noch nicht,was mich im Leben erwartet.

Wenn ich mal groß bin...:
werd ich feuerwehrmann *gg*

In der Woche...:
kämpfe ich zu überleben.

Man erkennt mich an...:
meiner immer aufgestzten guten Laune



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Blog

Bitte lass es nicht aufhören!....

eine nacht fast ohne schlaf im moment kein bisserl müd oder sonstwas aber ich weiss mit vielen positiven gefühlen hat das alles nix zu tun es ist ein einziges putschgefühl was der cafe noch deftig verstärkt aber keine echten gefühle dürfen ran,denn ich weiss im moment sind die nicht verkraftbar verschlimmern nur alles zuviel misst ist in der letzten zeit passiert also geniesse ich die künstliche happyness.so lange es geht ich hoffe nur nicht dass ich falle so tief wie beim letzten mal,wo es dann so krass war wo ich auf ein level von früher kam und nie mehr hien wollte,ich nage noch jetzt dran,nur momentan nicht deswegen will ich am momentanen rausch festhalten so lange es mir möglich ist,in diesem rausch kann ich vergessen und verdrängen,sogar die grosse angst was danach sein wird ist kein thema und nur deswegen will ich ausdem rausch nicht raus nicht in einer endlosen verzweiflung landen!

1 Kommentar 12.7.10 11:26, kommentieren

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Angst



Innere Zerrissenheit, grosser Scharm,

einzig klarer Gedanke, Angst.

Grosse Angst, vordem was kommt.

Angst, sofort wieder zu versagen.

Mit mir komme ich nicht klar.

Wer bin ich eigentlich?

Was will ich hier auf dieser Welt?

Für was lebe ich Überhaupt?

Alles hinschmeissen wäre super,

das denke ich oft.

Doch die Angst was nachdem Leben kommt,

ist für mich zu überwältigend.

Deshalb ich gezwungen bin zu Leben.

2 Kommentare 11.7.10 15:32, kommentieren

Auszug aus meinem Tagebuch (vom 3.6.10)



Der Abend war heute noch echt gelungen gewesen. Obwohl’s ne Phase gab bei der es echt schwierig war. Hab mich aber auch echt in was reingesteigert, was mir jetzt bewusst ist. Nun war ich im Forumkino gewesen und habe mir Alice in 3 D angeschaut. Der war so super, da konnt ich allen Frust drüber vergessen! Es war auch der beste 3D Film seit langem für mich!
Nun sitze ich im Fellows wollte heute unbedingt noch ins Cafe, war die ganzen letzten tage nicht mehr gewesen, was mir dann auch einfach abgegangen ist und ich nachholen wollte.
Seit einer Woche geht’s mir jeden tag besser,  nun bin ich viel ruhiger und mit Abstand nimmer so gehetzt, kann auch wieder vernünftig Entscheidungen treffen und alles geordneter angehen, es dauerte ein paar tage bis ich begriffen hatte, Mensch es hat sich etwas verändert, am Anfang dachte ich mir, es geht mir gleich beschissen wie vor der Klinik.
Ich nehme auch nur noch mein Trevelor, und auf bedarf mein Truxal, trotzdem geht’s mir besser, als noch mit viel mehr Medikamenten! Es verwundert mich sehr! Ohne Neuroleptika bekomm ich mein leben nicht hin war ich der Überzeugung, doch es läuft besser als mit!
Doch genau des war heute auch der Punkt, dass ich extrem hoch kam, weil’s meiner Ma net passt dass ich fast alle meine Medis abgesetzt hatte. Ich hatte mich aufgeregt da ich den Zug verbummelt hatte und dann hieß es gleich, “typisch wenn du keine oder nur so wenig Medis nimmst, so kanns net weiterlaufen!“ Derweil lief die ganze letzte Woche reibungslos! Des war des einzige Vorkommnis!  Darüber musste ich mich erst recht aufregen, das war doch ungerecht! Ich steigerte mich dann so sehr rein, dass ich’s Ma auch ganz schön spüren habe lassen, obwohl ich nun schon auf den Trichter kam sie macht sich eben einfach sorgen!

Die Woche war auch Edelgard da die internetbekanntschaft meiner Eltern, ich verstehe mich super mit ihr und wir können viel lachen zusammen, es tat  mir echt gut! Ich hab sie ins Herz geschlossenNur leider verlässt sie uns Übermorgen schon wieder! Doch im herbst ist ein Wiedersehen geplant, ist wenigstens ein kleiner Lichtblick! Heute Abend freue ich mich noch zusammen mit ihr ein paar lustige stunden haben zu dürfen!

So nun muss ich leider schon wieder  zum Ende kommen, weil der Zug wohl kaum auf mich warten wird…

1 Kommentar 11.7.10 14:55, kommentieren

Leben

 

Ich will leben

Ich will lieben,

Das steht überall geschrieben.

Ich will lachen, ich will weinen,

Aber ich will am Leben bleiben.

Denn ich liebe dieses Leben,

es wird noch viele Überraschungen geben.

Das spüre ich ganz genau

und wenn ich daran denke, wird‘s innen bei mir flau.

Was wird wohl am nächsten kommen?

Oder hat es schon begonnen?

Es ist  mir ganz egal,

denn ich hab sowieso keine Wahl

Ich muss es hin nehmen wie es ist,

auch wenn es ist oft ein ganz großer Misst

Aber es ist egal.

Ich will leben,

ich will lieben!

 

 

1 Kommentar 5.6.10 05:10, kommentieren

Gedanken und Wünsche!

                    

Nach einem Jahr Krise, in der ich mich nur gehetzt und unruhig gefühlt habe geht, es nun wieder aufwärts. Ich spüre dass nun schon einige Tage und das ist ein sehr schönes Gefühl wenn man sich nicht den ganzen Tag so erlebt, als läuft ein ständiger Film bei sich selbst ab, ist den ganzen auf Hochspannung und nur damit beschäftigt keinen Misst zu machen, den man später sehr bereut. Ich genieße jeden Tag der gerade so ist und ich hoffe so eine gute Phase hält nun mal länger als nur 2 Wochen an. Würde gerne wieder eine gewaltig längere Zeit stabil sein können, aber nachdem was alles war ist halt auch eine sehr große angst da, wie lange wird alles gut gehen? Doch ich kämpfe nun wieder und habe jetzt auch die Kraft mich in meine Therapie rein zu hängen vielleicht schaffe ich es bald größere Krisen ganz zu vermeiden und mit meiner neuen Arbeit die ich in Aussicht habe einen positiven Neustart zu machen. Will mir jedenfalls mühe geben!

1 Kommentar 5.6.10 05:04, kommentieren

Alles nur wegen den Medikamenten!

 

                                  

Vorgestern bin ich aus der Klinik entlassen worden mit einem neuen Medikament und endlich dem Gefühl etwas richtiges für mich gefunden zu haben, mir ging es wieder richtig gut!

Dann gestern passierte es, ich bekam eine allergische Reaktion von dem Zeug, der ganze Körper juckte und brannte, erst dachte ich es kommt von der neues Seife die ich ausprobiert hatte, bis es so schlimm wurde, dass ich in der Klinik anrief und fragte, kann es eine Nebenwirkung von meinen Medis sein? Meine Ärztin war nicht erreichbar also sprach ich darüber mit meiner Therapeutin, die natürlich keine Ahnung hatte. Doch die sehr hilfsbereit war, sie wandte sich an die Oberärztin die mich behandelte und rief mich postwendend zurück. Ich sollte sofort zum Hautarzt mit all den Beipackzetteln die ich habe. Sie ist sich nicht sicher aber es könnte möglich sein, dass es von den Medikamenten kommt. Dann noch der Satz der mir am Meisten zu schaffen machte. Wenn es wirklich vordem Medikament kommt sollten wir in der Klinik die Umstellung auf ein neues Mittel machen, na super dachte ich mir, ich hab so gekämpft entlassen zu werden und war so froh am Mittwoch wieder gehen zu können, und nun sollte ich schon wieder rein?

Im Moment aber konnte ich mir da aber keine Größeren Gedanken machen, es juckte und brannte wie die Hölle, meine Körpertemperatur war auf 38 Grad, ja und ich hatte schon auch schiss!

Es war da nun ein Uhr. Ich versuchte bei unserem Hautarzt einen Termin zu bekommen aber der hatte Urlaub, das ist dann immer so passend wenn wirklich mal was ist! Also rief ich bei der Vertretung an, die hatte erst ab drei Uhr Sprechzeit, ich dachte ich gehe an die Wand! Ich war völlig fertig und konnte nicht aufhören zu kratzen, obwohl ich wusste dass es nur noch heftiger davon wurde. Um 5 Uhr bekam ich dann erst einen Termin und die Zeit bis dahin wurde sehr lang. Als ich ihr meinen Körper zeigte bekam Sie einen Schreck, wie schlimm der Mittlerweile aussah, aber sie war sehr Gewissenhaft und informierte sich genau auch anhand der Beipackzettel und es stand schnell fest dass es von den Medikament kam. Sie sprizte mir dann was und verschrieb mir Medikamente, meine Mutter sollte mich überwachen diese Nacht und wenn ich Fieber bekommen sollte oder Kreislaufbeschwerden muss sofort der Notarzt gerufen werden, na schöne aussichten!

Als ich wieder zu hause war wurde es ganz schnell viel besser drei stunden später spürte ich kaum noch was und die Erleichterung war sehr, sehr Groß!

Ich konnte gut schlafen und heute bin ich wie ausgewechselt.

Aber nun steht die Sache mit dem Klinikaufenthalt wieder im Vordergrund,ich habe nachher einen Termin bei meiner Ärztin und bin schon aufgeregt, weil ich will da nicht noch mal rein, habe nicht den Bock, den ganzen Sommer über in der Klinik zuhocken es war jetzt eh schon sehr nervig. Nun wo ich mir meine Woche wieder strukturiert habe und alles geregelt hatte, soll ich alles wieder sein lassen?

Das ist zum Mäusemelken und ich hoffe irgendwie komm ich drum rum!

Vorgestern bin ich aus der Klinik entlassen worden mit einem neuen Medikament und endlich dem Gefühl etwas richtiges für mich gefunden zu haben, mir ging es wieder richtig gut!

Dann gestern passierte es, ich bekam eine allergische Reaktion von dem Zeug, der ganze Körper juckte und brannte, erst dachte ich es kommt von der neues Seife die ich ausprobiert hatte, bis es so schlimm wurde, dass ich in der Klinik anrief und fragte, kann es eine Nebenwirkung von meinen Medis sein? Meine Ärztin war nicht erreichbar also sprach ich darüber mit meiner Therapeutin, die natürlich keine Ahnung hatte. Doch die sehr hilfsbereit war, sie wandte sich an die Oberärztin die mich behandelte und rief mich postwendend zurück. Ich sollte sofort zum Hautarzt mit all den Beipackzetteln die ich habe. Sie ist sich nicht sicher aber es könnte möglich sein, dass es von den Medikamenten kommt. Dann noch der Satz der mir am Meisten zu schaffen machte. Wenn es wirklich vordem Medikament kommt sollten wir in der Klinik die Umstellung auf ein neues Mittel machen, na super dachte ich mir, ich hab so gekämpft entlassen zu werden und war so froh am Mittwoch wieder gehen zu können, und nun sollte ich schon wieder rein?

Im Moment aber konnte ich mir da aber keine Größeren Gedanken machen, es juckte und brannte wie die Hölle, meine Körpertemperatur war auf 38 Grad, ja und ich hatte schon auch schiss!

Es war da nun ein Uhr. Ich versuchte bei unserem Hautarzt einen Termin zu bekommen aber der hatte Urlaub, das ist dann immer so passend wenn wirklich mal was ist! Also rief ich bei der Vertretung an, die hatte erst ab drei Uhr Sprechzeit, ich dachte ich gehe an die Wand! Ich war völlig fertig und konnte nicht aufhören zu kratzen, obwohl ich wusste dass es nur noch heftiger davon wurde. Um 5 Uhr bekam ich dann erst einen Termin und die Zeit bis dahin wurde sehr lang. Als ich ihr meinen Körper zeigte bekam Sie einen Schreck, wie schlimm der Mittlerweile aussah, aber sie war sehr Gewissenhaft und informierte sich genau auch anhand der Beipackzettel und es stand schnell fest dass es von den Medikament kam. Sie sprizte mir dann was und verschrieb mir Medikamente, meine Mutter sollte mich überwachen diese Nacht und wenn ich Fieber bekommen sollte oder Kreislaufbeschwerden muss sofort der Notarzt gerufen werden, na schöne aussichten!

Als ich wieder zu hause war wurde es ganz schnell viel besser drei stunden später spürte ich kaum noch was und die Erleichterung war sehr, sehr Groß!

Ich konnte gut schlafen und heute bin ich wie ausgewechselt.

Aber nun steht die Sache mit dem Klinikaufenthalt wieder im Vordergrund,ich habe nachher einen Termin bei meiner Ärztin und bin schon aufgeregt, weil ich will da nicht noch mal rein, habe nicht den Bock, den ganzen Sommer über in der Klinik zuhocken es war jetzt eh schon sehr nervig. Nun wo ich mir meine Woche wieder strukturiert habe und alles geregelt hatte, soll ich alles wieder sein lassen?

Das ist zum Mäusemelken und ich hoffe irgendwie komm ich drum rum!

3 Kommentare 28.5.10 07:40, kommentieren

Sag,kennen wir uns?

                            
Früher war ich oft in einem Betroffenenforum  meine Erfahrungen mit anderen auszutauschen und es machte mir auch immer großen Spaß mich mit Gleichgesinnten aus München, in München zu treffen, da habe ich Einige kennengelernt und mit Denen öfter mal was unternommen. Aber feste Freundschaften, wurden nie daraus auch wenn ich es mir immer erhofft hätte, außer einmal…
Ich lernte einen kennen der noch in Siegen lebte aber nach München ziehen wollte, in der nächsten Zeit. Er erzählte mir dass er sehr mit Depressionen zu kämpfen hatte aber auch noch mehr dazu kommt, doch nicht sicher war welche Diagnose er hatte, wir schrieben regelmäßig und chatteten im Betroffenenchat. Als er in München  war,  er fand bei seinen Eltern Unterschlupf, war er schon ein paar Tage später gleich in der Klinik,da seine Depressionen nichtmehr ambulant zu behandeln waren, ich überlegte mir ihn dort zu besuchen denn ich war neugierig auf Ihn, wir planten dann auch was, doch kurz zuvor machte ich einen Rückzieher, da ich ein ungutes Gefühl hatte, gerade was Internetbekanntschaften betrifft bin ich immer lieber vorsichtiger. Danach ging er dann erstmals auf Langzeittherapie und irgendwann, verloren wir uns ganz aus den Augen und ich verwarf die ganze Sache sehr schnell, obwohl ich mir schon dachte, dass es eigentlich schade ist.
Lange hat es bei uns in München überhauptkeine Selbsthilfegruppe gegeben, obwohl ich immer auf der Suche war nach einer, meine Mutter fand dann heraus dass ein gründungstreffen stattfand, wovon ich sehr begeistert gewesen bin und dort auch hin bin, an diesem Abend ging es sehr chaotisch zu, und für mich war eh alles viel zu neu. ich schaute mir die Leute die alle da waren genau an und mir viel ein Mann auf mit langen Haaren, was ich an Typen schon immer liebte, aber ich bekam des Gefühl dass trotzdem nicht mein Typ ist. Dennoch wie es der Zufall wollte kam ich mit ihm am Ende der Veranstaltung als erstes ins Gespräch und stellte fest, dass er mir doch ganz sympathisch war. Und so kam es dass wir uns nachdem zweiten oder dritten treffen der Gruppe vereinbarten privat was zu unternehmen. Unser erstes Beisammensein unter 4 Augen war sehr unterhaltsam und wir lachten viel, ich fand es auch sehr gut, dass wir gleich von Anfang an offen von unseren Erlebnissen erzählen konnten. Er erzählte von seinem ganzen Hien und Her in der letzten Zeit doch als dann das Wort Siegen fällt und mir vorher die ganze Geschichte schon bekannt vorkam fragte ich, bist du der von der Selbsthilfeseite den ich mal besuchen wollte?? Ja er war es! Wir stießen beide in großes Gelächter aus, weil so einen Zufall gibt’s ja nicht alle Tage! Aus dem ersten Treffen wuchs dann eine dicke Freundschaft, wir machten viel zusammen verbrachten so manches Wochenende miteinander und verstanden uns immer mehr, nein eine Beziehung wurde nie daraus wir wollten beide nicht richtig, doch eine Freundschaft die bis heute hält. Die Selbsthilfegruppe hingegen hatte sich nach kurzer Zeit wieder aufgelöst!

1 Kommentar 27.5.10 06:58, kommentieren